Kölner Stadtgeschichte

Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise durch 2000 Jahre von der Römerzeit bis ins in die Gegenwart!

Bayern, Hexen und Musketen

Köln im Barock
Innenansicht der Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Bei Melaten lodern Scheiterhaufen und halb Deutz wird in die Luft gesprengt, während die Jesuiten eine prunkvolle Barockkirche bauen und erstmals Tabaksqualm und ein Hauch von Eau de Cologne durch die Straßen der Stadt ziehen. Vor den Mauern tobt der Dreißigjährige Krieg, Jan von Werth vollbringt Heldentaten und Köln wird Zufluchtsort für eine französische Königin! Begeben Sie sich mit uns auf die Reise in eine Zeit, die spannender ist, als Sie dachten.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Heinzelmännchenbrunnen, Am Hof

Gruppenpreis: € 175,-

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Die Franzosen in Köln

Als der Dom ein Gefängnis war
Francois Rousseau (um 1717 - 1804): Die Errichtung des Freiheitsbaumes auf dem Kölner Neumarkt am 9. Oktober 1794
 (Ausschnitt) (c) Kölnisches Stadtmuseum
 - Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Kölnischen Stadtmuseums

Im September 1804 wurde Napoleon in Köln von den begeisterten Franzosen stürmisch empfangen. Franzosen? Und wo waren die Kölner? Folgen sie uns auf einer Reise durch die „bonne ville“ Cologne – an die Grenze des napoleonischen Kaiserreiches und in das Zentrum der europäischen Machtpolitik. Auf den Spuren der Franzosen klärt sich die Legende über eine ganz besondere Hausnummer und offenbart sich ein düsteres Kapitel für die katholische Kirche. Am Wendepunkt zur Moderne wurde Köln aus einem tiefen Dornröschenschlaf gerissen. Ob das gut oder schlecht für die Stadt war, werden wir am Ende der Führung entscheiden. Tschöö und adieu!

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Heinzelmännchenbrunnen, Am Hof

Gruppenpreis: € 175,-

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Die Köln-Story: Köln für Einsteiger

Stadtwanderung zu Historie und Histörchen – für Kölner und solche, die es werden wollen
Denkmal für König Friedrich Wilhelm III. auf dem Heumarkt

2000 Jahre Stadtgeschichte im unterhaltsamen Überblick! Die Kölner blicken stolz und selbstbewusst auf Geschichte ihrer Stadt zurück. Diese Führung bietet einen Grundkurs in Sachen Köln, zeigt die wichtigsten Stationen seiner bewegten Geschichte von den Tagen der Römer bis in die Nachkriegszeit und erklärt, was die Metropole am Rhein bis heute so lebenswert macht.


Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Kreuzblume, Kardinal-Höffner-Platz (gegenüber den Domtürmen)

Gruppenpreis: € 175,-

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Gift, Ganoven, Guillotine

2000 Jahre Verbrechen und Vergeltung in Köln
Mathias Weber, Broschüre, Köln 19. 2. 1803, Titelseite

Verbrechen im “heiligen Köln”? Nun, wenn man so will, geht ja schon der Ursprung unserer schönen “Colonia” auf die kriminelle Energie einer Dame zurück. Und wer würde vermuten, dass im Schatten des Doms einst die Guillotine stand? Im Laufe der Jahrhunderte findet man reichlich Beispiele für Ganoven und Verbrechen, die teils allgemein akzeptiert, in der Regel jedoch blutigst gesühnt wurden.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Heinzelmännchenbrunnen, Am Hof

Gruppenpreis: € 175,-

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Hexen – Wahn und Wirklichkeit

Brennende Hexen vor dem Dom, blutrünstige Inquisitoren, finsteres Mittelalter … Kaum ein Thema ist so belastet von Vorurteilen und Irrtümern wie dieses. Wir zeigen Ihnen, wie es wirklich war!
Gedenktafel für Friedrich von Spee, Anwalt der Hexen

Unerbittliche Inquisitoren, rothaarige Frauen und lodernde Scheiterhaufen sind nur einige Elemente, die das gängige Bild der Hexenverfolgung bestimmen. Dass das mit der Realität nicht unbedingt übereinstimmt, zeigt diese Führung. Sie begibt sich auf die Spuren der Frauen, Männer und Kinder, die in Köln der Hexerei bezichtigt wurden, zeigt Ankläger, Denunziantinnen, Richter und Henker, aber auch Verteidiger, Zweifler und Freigesprochene. Anhand der einzelnen Stationen eines Hexenprozesses entsteht so ein differenziertes Bild der Epoche der Hexenverfolgungen.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Renaissancelaube, Historisches Rathaus, Rathausplatz

Gruppenpreis: € 175,-

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Köln im 1. Weltkrieg

Zwischen Hurrapatriotismus und Hungersnot
Konrad-Adenauer-Denkmal

Die preußische Garnisonsstadt Köln war die Herzschlagader der Westfront und ein Zentrum des Luftkrieges mit Zeppelinen und Doppeldeckern. Der Kölsche Boor erhielt sein Eisenkleid, während im Kölner Umland die Sprengstoffproduktion auf Hochtouren lief. Ein neuer OB namens Adenauer steuerte die Bevölkerung sicher durch Mangelwirtschaft und die Revolution von 1918. Während der Sammler Haubrich erste Erfahrungen mit der modernen Kunst machte, starben Künstler wie August Macke an der Front. Eine Entführung in eine ereignisreiche, fast vergessene Zeit.

Mit Oliver Meißner

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Start: Kreuzblume, Kardinal-Höffner-Platz
Ende: Konrad-Adenauer-Denkmal, an St. Aposteln

Gruppenpreis: € 175,-

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Köln im Dritten Reich

Die „Hansestadt“ unter den Nationalsozialisten
EL-DE-Haus - die Kölner NS-Gedenkstätte

In Köln erfolgte die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 13. März 1933, als sie den Oberbürgermeister Konrad Adenauer aus dem Amt trieben. Fortan prägten die neuen Machthaber den Alltag der Kölner. Der Stadtrundgang beleuchtet so unterschiedliche Aspekte der NS-Herrschaft wie Machtübernahme und Kunstraub, Altstadtsanierung und Bombenkrieg, Karneval, Judenverfolgung und Widerstand.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Renaissancelaube, Historisches Rathaus, Judengasse

Gruppenpreis: € 175,-
Bei Besichtigung der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis im EL-DE-Haus zzgl. Eintritt (Kinder und Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt.)

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Köln im Mittelalter

Vom Bischofssitz zur Freien Reichsstadt
Martinsviertel, Häuser am Fischmarkt

Im Mittelalter war Köln zeitweise die größte und auch reichste deutsche Stadt. 1248 wurde hier der Grundstein zur damals mächtigsten Kirche der Christenheit gelegt, in seinen Mauern beherbergte Köln die Reliquien ungezählter Heiliger, und der Kölner Erzbischof war einer der einflussreichsten Fürsten des Reiches. In seiner eigenen Stadt stieß diese Macht allerdings schnell auf den Widerstand der selbstbewussten Kaufmannschaft. Die Führung berichtet aus dem „hilligen Kölle“ von Machtkämpfen und Heiligenverehrung, Epoche machender Architektur und wirtschaftlicher Blüte.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1-3

Gruppenpreis: € 175,-

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Kölner Frauen – starke Frauen

Ein überraschender Ausflug in die Vergangenheit – nicht nur für Frauen!
Der Frauenbrunnen

Entgegen allgemeiner Vorstellungen beeinflussten Frauen auch schon von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert die Stadtgeschichte. Die Führung gewährt Einblicke in den weiblichen Teil der 2000-jährigen Stadthistorie, der in den Geschichtsbüchern bis heute meist zu kurz kommt. Denn wer hätte schon gewusst, warum Kaiserin Agrippina Köln zur Stadt erheben ließ, wie die Hexenverfolgung hier ablief oder dass Köln die einzige mittelalterliche Stadt war, in der es Frauenzünfte gab?

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße

Gruppenpreis: € 175,-

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Römisches Köln

Ober- und unterirdisch durch das Rom des Nordens, entlang der antiken Spuren, die noch heute das Stadtbild prägen
Römische Hafenstraße

Als Provinzhauptstadt und Stützpunkt an der Grenze zum Barbarenland hatte die römische Colonia Claudia Ara Agrippinensium einen wichtigen Platz am äußersten Ende des Imperium Romanum. Die Führung erzählt von großen Persönlichkeiten der Antike, zeigt, wo ihre Spuren bis heute im Stadtbild zu finden sind, gibt Einblick in die militärische und wirtschaftliche Bedeutung Kölns zur Römerzeit und erzählt vom Alltag in einer römischen Provinzstadt.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Heinzelmännchenbrunnen, Am Hof

Gruppenpreis: € 175,- (Erwachsene) / € 135,- (Kinder und Jugendliche)

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Synagoge, Dom und Pessachfest

1700 Jahre jüdisches Leben in Köln

Jeder Kölner weiß, wo das Rathaus steht und dass man in der Glockengasse ein weltberühmtes Parfüm kaufen kann. Aber wussten Sie schon, dass an diesen Orten früher einmal die Thora studiert und der Schabat gefeiert wurde? Ein Stadtrundgang durch das Zentrum der Domstadt offenbart viele Zeugnisse jüdischen Lebens am Rhein. Auf kulturelle Blüte und friedliches Miteinander folgten oft Verfolgung und Vertreibung. Und trotzdem wollten die meisten jüdischen Mitbürger vor allem immer eines sein: Kölner.

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std.

Treffpunkt: Eingang Wallraf-Richartz-Museum/Fondation Corbout

Gruppenpreis: € 175,-

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